Unglaublich! Deutsche Zoo-Löwen, verkauft nach Afrika und dort zum Abschuss frei gegeben. Der Fernsehsender RTL berichtet seit einigen Tagen in einer Reihe über diese unsagbare Geschichte.
Löwen, die in deutschen Zoos "ausgemustert" werden, werden nach Afrika verkauft. Was mit ihnen geschieht, scheint den Zoos egal zu sein, denn viele dieser Löwen landen auf Farmen, die ihr Geschäft mit dem Verkauf von Löwenjagdten verdienen. Die Tiere kommen in abgesteckte Reviere. Werden dort an Hochständen angefüttert. Oft ist das Futter mit Betäubungsmitteln versetzt, das die Löwen schläfrig machen soll. Dann geschieht das unfassbare: Hobbyjäger, die nicht einmal einen Jagdtschein benötigen, geschweige denn irgendeine Jagdterfahrung, werden auf die wehrlosen Tiere losgelassen. Oft leiden die Tiere unter der Unerfahrenheit der "Jäger" und sterben erst nach mehreren Schüssen. Für nur 30.000 Euro kann man auf deutschen Messen solche Jagdtreisen als Pauschalangebote buchen.
Der Tierschutzverein Vier Pfoten e. V. bittet um die Unterzeichnung einer Petition um diese Tierquälerei zu stoppen. Lesen Sie die ganze Geschichte auf der RTL Homepage.
Endlich ist ein Meisenpärchen ist mein selbst gebasteltes Vogelhäuschen eingezogen! Das Männchen füttert bereits, also sitzt das Weibchen schon und brütet. Endlich!
Das Vogelhäuschen habe ich vor fast einem Jahr aufgehangen, aber es wurde bisher von allen Flügeltieren ignoriert. Ich habe wohl einen entscheidenden Fehler gemacht: Ich habe das Häuschen in einen offenen Schuppen gehangen, weil es aus unbehandeltem (nur mit ungiftiger Acrylfarbe bemaltem) Holz besteht und nicht faulen sollte. Doch das Loch war von draußen nicht zu sehen, und daher wurde es wohl bisher übersehen. Nun haben wir das Häuschen vor einigen Wochen so gedreht, dass das Loch weithin sichtbar ist - und siehe da, es hat sofort Mieter gefunden.
Meine beiden Katzen stören die beiden Blaumeisen übrigens nicht im Geringsten, und auch von den Kaninchen, die direkt unter dem Häuschen wohnen, lassen sie sich nicht aus der Ruhe bringen. Daran hat es also nicht gelegen. Und auch meine Angst, unsere Wochenend-Garten-Aktionen würden das verliebte Paar vertreiben, erwiesen sich als unbegründet.
Pig Vision war (und ist) ein Projekt, das seinesgleichen sucht. Über einen Zeitraum von mehreren Monaten wurden zwei Schweinebrüder beobachtet und ihr Leben in Wort und (Video-)Bild dokumentiert. Das Besondere: Der eine führte ein typisches Mastschweinleben (er wurde Ende Januar geschlachtet), der andere - der heute auf den passenden Namen Jackpot hört - lebt ein freies Leben auf einem Gnadenhof.
Schweineleben, wie sie unterschiedlicher nicht sein können.
Mit dem Projekt ist eine riesige Menge an Material zusammen gekommen. Nun benötigt Pig Vision fachkundige Hilfe beim Zusammenschneiden der überwältigendsten Szenen, um einen kurzen, informativen Clip zu erstellen.
Grundsätzlich ist die Ganzjahresfütterung ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der Vogelpopulation. In einem früheren Artikel bin ich schon einmal darauf eingegangen. Doch seit dem Frühjahr häufen sich Todesfälle bei verschiedenen Vögeln, insbesondere Grünfinken. Schuld ist ein Erreger, der durch direkten Kontakt zwischen den Vögeln übertragen wird. Im Wasser kann er einige Zeit überleben, deshalb wird empfohlen, auf Futter- und Wasserstellen vorübergehend zu verzichten.
Die artgerechte Haltung von (Haus-)Tieren liegt mir besonders am Herzen. Deshalb werde ich da vielleicht eine Serie draus machen. Mit Kaninchen kenne ich mich am besten aus, ja ich würde mich sogar als Experte bezeichnen. Es gab Zeiten, da hatte ich über 40 Tiere (als Teenager, und leider nicht artgerecht). Inzwischen bin ich ein paar Jahre älter und klüger, und möchte mal ein paar Worte dazu sagen, wie die kleinen Mümmelmänner sich am wohlsten fühlen.
Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Pferdebesitzer (vielleicht sind Sie es ja tatsächlich). Sie haben ihr Pferd einige Jahre intensiv geritten, doch nun ist es älter geworden. Oder es ist tragend. Jedenfalls können Sie es nicht mehr so intensiv nutzen, und sehen sich nach einer lieben Bleibe für es um. Da finden Sie in der Zeitung eine Anzeige: "Beistellpferd gesucht" und denken, genau das ist es! Pferdegesellschaft, viel frische Luft und Bewegung auf grünen Wiesen - ideal. Der Hof ist ein ziemliches Stück entfernt, aber das ist es Ihnen wert. Er macht auch einen guten Eindruck, und alles scheint bestens zu sein. Sie werden sich einig, bringen Ihr Pferd in sein neues Heim, kriegen noch ein, zwei Fotos. Und dann: Nichts mehr. Plötzlich ist Ihr Pferd spurlos verschwunden. Verschollen.
Es ist wieder Urlaubszeit, für uns die schönste Zeit des Jahres. Für die vielen Haustiere, die sich derzeit in den Tierheimen drängen weniger. Das Tierheim Berlin beherbergt zur Zeit rund 1.900 Tiere, die Kapazität beträgt eigentlich "nur" 1.200. Vor allem Katzen werden abgeschoben, ca. 15 Katzen werden täglich (!) im Tierheim Berlin abgegeben.
Wenn die Biene von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. - Albert Einstein
Bienen spielen eine tragende Rolle bei der Befruchtung vieler Pflanzen. Das Bienensterben, anfangs "nur" ein amerikanisches Problem, greift auch in europäischen Ländern langsam um sich. Über die Ursachen ist bisher wenig bekannt. Mit einem Insektenhotel können Sie zumindest den wilden Bienen ein Zuhause geben und zu ihrem Artenschutz beitragen.
Es ist immernoch ziemlich kalt draußen, auch wenn sich schon die ersten Frühlingsboten bemerkbar machen. Doch es sind keine 5 Grad unter Null und auch keine geschlossene Schneedecke. Verantwortungsvolle Vogelhäuschen-Besitzer machen sich daher jetzt wieder Gedanken darüber, ob noch gefüttert werden darf.
Lange Zeit hieß es, dass extensives Zufüttern die Vogelbestände gefährde. Es störe die natürliche Auslese, Krankheiten würden sich leichter verbreiten und die Tiere würden verlernen, selbst nach Futter zu suchen.
Mittlerweile findet ein Umdenken statt. Unsere Vogelpopulationen sind durch schwindende Lebensräume bedroht und benötigen unsere Hilfe. Ganzjähriges Füttern ist nicht nur erlaubt, sondern wird von Vogelschützern zunehmend gefordert.